26. März 2025

Fachtag des AK Jungen im Rhein-Hunsrück-Kreis



Den Arbeitskreis gibt es in unserem Landkreis bereits seit vielen Jahren. Dort finden sich in regelmäßigem Austausch eine Runde von Pädagogischen Fachkräften zusammen, die sich für Jungenarbeit interessieren.
 


In 2008 gab es dann auch mal einen Fachtag mit Lothar Reuter von der Fachstelle Jungenarbeit Rheinland-Pfalz e.V.. Hier wurden Impulse für eine Jungenarbeit gesetzt, die uns inspirierten und dann auch schlussendlich zu der klaren Entscheidung bewogen, ein neues Projekt zu starten: Jungentag im Rhein-Hunsrück-Kreis.
Unter dem Dach der Jungenpädagogik, die erlaubt, dass sowohl männliche als auch weibliche pädagogische Fachkräfte mit Jungen und auch Mädchen interagieren, findet sich die "Jungenarbeit". Hier ist per wissenschaftlicher Definition festgelegt, dass Jungenarbeit die geschlechtsbezogene pädagogische
Arbeit erwachsener Männer (Fachkräfte) mit Jungen ist. Geschlechtshomogenität und Geschlechtsbewusstsein – umgesetzt durch entsprechende Arbeitsansätze und
Methoden ergeben Jungenarbeit

Wir bekamen folgende Prinzipien und Standards
geschlechtsbewusster Jungenarbeit vorgestellt:
1. Jungenarbeit muss von Männern gemacht werden.
2. Jungenarbeit ist die Arbeit mit geschlechtshomogenen Gruppen und einzelnen Jungen.
3. Jungenarbeit setzt die Bereitschaft zur Selbstreflexion voraus.
4. Jungenarbeit erfordert das Verstehen der Jungen.
5. Jungenarbeit muss in den Einrichtungen der Jugendhilfe etabliert werden.

Genau diese 5 Punkte nahm unser heutiger Referent Reiner Wanielik mit uns noch mal unter die Lupe.
In interaktivem Workshop-Setting arbeiteten wir intensiv in wechselnden Kleingruppen und diskutierten alle Themen durch. Dank dem Rotationsprinzip kamen alle Männer aus dem AK miteinander in den Austausch.

Die weitere Vorgehensweise sieht so, dass wir uns noch mal weiter mit dem Konzept "Jungenarbeit" auseinander setzen und für unsere operative Praxis schriftlich als Reflektionsfläche niederlegen.
In diesem Jahr findet am Freitag, den 12. September auch wieder der Jungentag statt. Diese gemeinsame Veranstaltung bietet unsere Grundlage, auf der wir auch unsere fachliche Ausrichtung weiter entwickeln wollen.


Ein halber Seminartag - in der Kürze liegt die Würze


Bevor es losging waren die Kollegen schon in freundlicher Begegnung.


Reiner stieg mit den 5 Punkten (Prinzipien und Standards geschlechtsbewusster Jungenarbeit) ein.


Ergebnisse #1


Ergebnisse #2


Ergebnisse #3


Literaturempfehlungen durch den Referenten

Literaturempfehlung



Reiner Wanielik beim Eintrag in unser Gästebuch


Danke für die freundlichen Worte!

14. März 2025

Kampagne: WIR BRAUCHEN EINEN NEUEN BUS ...

Wir sagen, was wir wollen und zeigen, wer wir sind ...

 ... diese von FANTA 4 adaptierte Aussage möchten wir nutzen, um unsere nächste Fundraising-Aktion anzukündigen.

Am 15. Dezember 2010 bekamen wir von "Herzenssache" (Spendenverein des SWR) unseren schönen "Der-bewegt-was"-Bus geschenkt. Seit diesem Tag sind wir mit diesem treuen Gefährt nun ca. 140.000 km gefahren. 

Da war noch keine Anhängerkupplung dran oder eine Dachrehling (für die Dachbox bei den großen Reisen).

Hier noch mal der Link zum Blogeintrag dazu: https://am-zug.blogspot.com/2010/12/heute-ist-weihnachten.html

Damals feierte "Herzenssache" sein 10-jähriges Bestehen. Das wurde richtig groß aufgezogen. Mit Mercedes-Benz in Stuttgart als Partner wurden 10 MB Vito von wiederum 10 Graffiti-Künstlern zum bunten Bemalen gegeben. Dann wurden diese 10 Busse in den drei Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland präsentiert. Die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sollten sich bewerben und auf maximal 2 Seiten erklären, warum ausgerechnet sie so einen Bus bekommen sollten.

Wir haben einen besonderen Antrag eingereicht, der die Jury vollkommen überzeugte. Darin formulierten wir auch, dass wir einen ganz bestimmten Bus haben wollten. siehe hierzu auch der Blogeintrag, wo wir das beschrieben haben: https://am-zug.blogspot.com/2010/10/mit-dem-bus-von-herzenssache-kommt.html

Da wir wissen, was wir wollen und das auch ansprechen, nehmen wir an dieser Stelle unsere treuen Blogleser mit auf den Weg, den wir nun beschreiten wollen.

Bei der Antragstellung haben wir damals einen großen Katalog aufgezeigt, was wir alles tun könnten, wenn wir einen solchen Bus bekämen. Wir haben es innerhalb weniger Jahre geschafft, diese Punkte alle abzuhaken, da waren auch paar echte Klopper dabei wie: Fahrt zum Europaparlament in Brüssel, Fahrt zum Deutschen Bundestag nach Berlin und alles andere.


Warum brauchen wir nun also einen neuen Bus?

"Der-bewegt-was"-Bus ist ein rüstiger Rentner, der immer noch gut zupacken kann. Im Sommer diesen Jahres wird er nun 15 Jahre alt. der Zahn der Zeit hat auch bisschen genagt, das ließ sich trotz guter Pflege nicht aufhalten. Technisch ist er immer noch in einem guten und zuverlässigen Zustand, aber es kommen seit einigen Jahren immer wieder Reparaturen auf uns zu, die wir aus unserem pädagogischen Budget stemmen müssen. 

Somit ist es jetzt für uns an der Zeit, das Alte loszulassen, um Platz für etwas Neues zu schaffen. Das wollen und werden wir nicht blauäugig angehen, sondern sind daher schon einige Jahre am Ansparen, dass wir uns wieder einen neuen Bus kaufen können. Alleine schaffen wir es nicht, dazu kostet ein neuer Bus einfach zu viel Geld.

Wir haben heute auf der Seite von Mercedes-Benz mal recherchiert, was uns ein traumhafter und endgeiler Bus kosten würde. Aber seht selbst, liebe Blogleser.

Das ist die beste V-Klasse, die MB aktuell zu bieten hat.


Bei einem solchen Preis werden wir noch weitere 50 Jahren ansparen und dann ist vermutlich der Katalog von MB auch wieder weitergewandert und dann kostet so ein Mobilgerät Richtung 1.000.000,- Euro oder so.

Wir wären natürlich auch mit einer ganz simplen Ausstattung (Holzklasse) zufrieden, selbst dann sind wir bei einem Bruttopreis von 50.000,- Euro.

Diese Summe möchten wir gerne per Sammlung bei unseren Freunden und Unterstützern anfragen. 


Mehr dazu, wenn wir die Kampagne "WIR BRAUCHEN EINEN NEUEN BUS" offiziell vom Stapel gelassen haben. Solange bitten wir um strengste Geheimhaltung. 😅

12. März 2025

... weil es um Menschen geht!

 

Nachdem wir uns mit Baggerfahrer Andreas und seinem Vorgesetzten über den weiteren Verlauf der Baggertätigkeiten auf der Fläche des ehemaligen Kirchberger Wäldchens geeinigt hatten und unseren Spaß mit schwerer Technik erleben durften, ging es auch wieder um normalen Tagesbetrieb weiter.
Die moderne junge Generation ist mitunter etwas fotoscheu, daher nerven wir auch nur in angemessener Weise mit unserer tollen digitalen Spiegelreflexkamera.

Danke an der Stelle, für alle, die uns schon so lange als Blogleser die Treue halten, ihr seid einfach Spitze.
Der erste post wurde auf diesem Blog am 15. Mai 2007 veröffentlicht. Seitdem sind 1052 posts hochgeladen worden (die im Entwurfstadium Befindlichen nicht mit eingerechnet). Bislang Zugriffe sind 313501 dokumentiert (kann man sich gut merken: Das Kennzeichen von Donald Ducks schickem roten Auto und die bekannte Bluejeans von Levi Strauß).

Baggerfahrer Andreas zu Besuch

Das schöne Wetter wussten wir heute gut zu nutzen, um in einer spontanen Aktion die frisch gerodete Fläche (früher als Kirchberger Wäldchen bekannt) dem Erdboden gleichzumachen. 

Mit Baggerfahrer Andreas wurden wir uns schnell einig, was zu tun ist. Und dann ging es auch schon mit schwerem Gerät zur Sache. Der 10-Tonnen-Bagger auf leisen Gummiketten ist sehr leistungsstark und den blubbernden Dieselmotor hört man, aber der fügte sich ganz weich in die üblichen Naturtöne ein.

"Bob der Baumeister" war gestern und ist reiner Kindergeburtstag auf dem Ponyhof. Unser Held des Tages ist Baggerfahrer Andreas!



Mit Joysticks und vielen Knöpfen bediente Andreas den Bagger, es war uns eine Wonne beim Zusehen.

Erstmal am Rand losgelegt ...



... es sind richtig die Brocken geflogen.


So sah es vorher aus - Stummel von uralten verwachsenen Büschen.


Die kleine Schaufel wiegt mehr, als man so denkt.


Einfach geniale Technik, dieser Greifer.


Jan, war heute als LKW-Fahrer tätig, er darf noch 7,5t fahren.


Bild des Tages ... ?


Im Verhältnis zur Eingangstür weiß man, was für ein riesen Teil dieser Greifer ist.


So einen Moment haben wir noch nie im Bild festgehalten ...


Blick aus dem Zug-Büro, endlich wieder richtig Tageslicht, yess!


Der Zugpädagoge überprüfte die Arbeitssicherheit, alles ok!

7. März 2025

Was liegt so an?

Luba, eine fleißige Mitarbeiterin von der Hunsrücker Tafel am Ausgabeort Kirchberg - unsere direkten Nachbarn seit vielen Jahren - brachte uns heute eine Kiste mit Berlinern* vorbei.

Also habe ich die Basketballjungens mal schnell für einen Imbiss eingeladen. Auch so Sportkanonen wie unsere jungen Helden brauchen mal was zwischen die Kiemen.

War lecker, gute Qualität aus der GLOBUS-Bäckerei.


Ein besonderer Moment war auch die erstmalige Präsentation von einem ca. 2 Monate alten Baby.

Die glückliche Mama Josi samt Patentante Angie zeigten ganz stolz den kleinen Wurm. Zur Begleitung wünschen wir als gesamte Zug-Familie ein gutes Händchen, bisschen pädagogisches Geschick und natürlich Gottes Segen, an dem bekanntlich alles gelegen ist.


Unserem alten Freund Justin habe ich aus gegebenem Anlass, angeboten bei uns ein Praktikum zu absolvieren. Das bietet nämlich unterm Strich die Chance für ein kostenfreies Coaching zu Lebensweltfragen und Berufsorientierung. Im freien Markt in der entsprechenden Branche ist der Einsatz des Zug-Teams locker 5.000,- Euro wert.

Für die Zug-Familie geben wir unsere besten Fragen von Herzen mit auf den Weg, ohne eine Rechnung zu stellen.


*In den Kommentaren darf gerne gezankt und gestritten, ob das dann doch eher Kreppel sind, oder Pfannkuchen oder Krapfen oder gar Kräppel ...


Das ist kein gestelltes Bild ... 😂


Schnappschuss ...


Wilde Rocker pesten dann auf dem komplett original gehaltenen Roller davon.

4. März 2025

JOBMESSE für Zugewanderte

Gerne bewerben wir das Angebot vom Regionalrat Wirtschaft und dem Projekt "Gelobtes Land": 



Hier speziell unser Angebot vom Jugendzentrum "Am Zug" dazu für die Kirchberger:

Wir fahren in zwei Kleinbussen bis zu 14 Personen kostenfrei nach Simmern und wieder zurück.

Voraussetzung: Die Fahrgäste nehmen im Vorfeld Kontakt mit dem Zug-Team auf und melden sich an, damit wir eine verbindliche Liste erstellen können.


Tel.: 06763 / 309811 (Di-Fr ab 16:00 Uhr)

Noch besser ist die persönliche Vorsprache im Zug-Büro. Wir freuen uns auf dich.


Zu den Tourdaten am Mittwoch, den 02. April 2025:

Abfahrt um 14:30 Uhr 

Ort: Jugendzentrum "Am Zug" (Heinzenbacher Weg 13 - 55481 Kirchberg)

Nach Veranstaltungsende fahren wir auch dorthin wieder zurück. 

Ankunft: gegen 18:30 Uhr



Ich darf hier noch kurz die Werbemail dazu aus dem Büro vom Regionalrat Wirtschaft zitieren:


Sehr geehrte Damen und Herren,

als Regionalrat Wirtschaft veranstalten wir im Rahmen von unserer Standortinitiative GELOBTES LAND eine Jobmesse für Zugewanderte:

2. April – 15 bis 18 Uhr – Hunsrückhalle Simmern

  • Die Messe richtet sich an Zugewanderte und stellt hierfür spezielle Angebote zur Verfügung, u.a. Delmetscher in verschiedenen Sprachen
  • Vor Ort haben die Besucher*innen die Möglichkeit mit Unternehmen über Job- und Ausbildungsperspektiven zu sprechen sowie mit Expert*innen über die Anerkennung von Berufsabschlüssen oder eine mögliche Umschulung.
  • Der Besuch der Messe ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 Wir sprechen Sie als Multiplikatoren an, um die Jobmesse bei Migrant*innen, Geflüchteten, Ukrainer*innen und Menschen mit Migrationshintergrund bekannt zu machen.

 https://www.gelobtesland.de/jobmesse

 Anbei ebenfalls verschiedene Dateiformate sowie Social Media-Sharepics für eine digitale Bewerbung der Veranstaltung.

 Wir freuen uns, wenn Sie auf unsere Messe hinweisen und diese bekannt machen könnten.

 Sollten Sie Fragen haben, stehe ich gerne für Rückfragen zur Verfügung!

 

Hannah Wagner, M.A.

Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V.

Projektleitung GELOBTES LAND

Koblenzer Straße 3

55469 Simmern

 

Telefon: +49 (0) 6761 96442-16

E-Mail: wagner@rhein-hunsrueck.de

Internet:  www.rhein-hunsrueck.de

Gelobtes Land: www.gelobtesland.de

25. Februar 2025

Streetball "Am Zug" wieder in Beschlag der jungen Generation

 

So langsam ist auch die Sonne im Hunsrück angekommen. Seit einiger Zeit wird der Streetballplatz wieder rege genutzt nach der üblichen Winterpause.




18. Februar 2025


Bei eiskalten Temperaturen gibt es doch fast nichts Schöneres, als eine heiße Tasse Kakao.

Und zwar nicht den billigen Schrott, sondern echten Kakao zum Backen - so wie es meine Oma mir als Kind schon gekocht hat.

Wir bringen das jedes Jahr neu der jungen Generation bei, wie es geht und was man beachten muss, dass keine nervige Milchhaut alles kaputt macht usw.

 


In der Tasse wird ja heiß vorgerührt und später in das große Ganze eingefügt.


Klar gab es auch einen leckeren Nuss-Schoko-Tassenkuchen (nein, nicht irgendein fake-Rezept von Chefkoch.de, sondern das gute alte Geheimrezept von "Tante Olly")


Dank einem uralten Service können wir angemessen und adäquat anreichen.

7. Februar 2025

Kämpfen nach Regeln

„Rocky“ schwer gezeichnet Foto: TASCHEN. All rights reserved.


Unsere jungen Wilden (ab 10 Jahre aufwärts) nutzen gerne die Möglichkeit, sich mit Boxhandschuhen versehen im Kampf zu messen.

Nun war es heute so, dass während einer solchen kontrollierten Prügelei einer der Buben im Rückwärtsgang unterwegs war und sich beinahe in unserer Leinwand (1,2 gain) verfangen hatte.

Das nahmen wir als Zug-Team zum Anlass um in kleiner vertrauter Runde über ein faires und sportliches Miteinander zu sprechen.

Wir lieben es ja, wenn jemand mal richtig Dampf ablassen kann, dafür gibt es auch den Boxsack, der gerne und regelmäßig geschwartet wird. Es braucht aber auch einen geordneten Rahmen, damit auch alle wieder gesund und munter nach Hause gelangen.


In diesem Gespräch mit jung und alt wurden dann gemeinsam Regeln aufgestellt, die nun gelten sollen. Daran werden wir auch zu gegebener Zeit weiterarbeiten.


Boxkampf-Regeln

1. Nicht ins Gesicht schlagen.

2. Boxring beachten, nur innerhalb wird gekämpft. Die Leinwand wird in Ruhe gelassen!

3. Nicht auf den Kopf und die Leber schlagen.

4. Gekämpft wird nur mit den entsprechenden Boxhandschuhen.



Danke an dieser Stelle an "unsere Großen" für das hilfreiche Coaching und Weitergabe von eigenen Erfahrungen. So geht Zug-Familie ihr Lieben, vielen Dank dafür an alle.

28. Januar 2025

Heinrich Werner Ochs verstorben

Am gestrigen Tag verstarb im Alter von 75 Jahren Heinrich Werner Ochs, der Initiator und Ideengeber für das Jugendzentrum "Am Zug". In Boppard ist er friedlich eingeschlafen, so die Verlautbarung seiner Familie.

Heinrich Werner war als Unternehmer der OCHS GmbH mit besonderem Profil unterwegs. Er fand für viele Probleme gangbare Lösungen, wo andere Bau-Ingenieure oder Architekten längst weggerannt wären. Ideenreichtum und beinahe unbegrenzte Energie standen ihm dafür viele Jahrzehnte treu zur Verfügung.

So entstand auch die Idee samt Realisierung einer innovativen Jugendarbeit in seiner geliebten Heimatstadt Kirchberg. Mit erheblichem administrativen und behördlichen Aufwand gelang es ihm, im Jahr 1999 zwei ausrangierte S-Bahnwaggons aus Berlin zu beschaffen.

Diese wurden zunächst für den weit bekannten Kirchberger Michaelismarkt auf den Marktplatz gestellt. Natürlich hat sich der gemeine Stadtbewohner darüber mächtig aufgeregt, "der Ochs mal wieder". Sogar die VG-Verwaltung wurde tätig und fertigte einen Knollen für Falschparken an, vermutlich in Höhe von 15,- DM oder so was in diese Richtung. Später war sich der Stadtrat, der VG-Rat und auch der Jugendhilfeausschuss des RH-Kreises samt Kreistag einig, dass diese "Offene Kinder- und Jugendarbeit in Kirchberg (Hunsrück)" förderwürdig ist. So ist es bis heute. Vielen Dank an alle gewählten Mandatsträger in den entsprechenden Gremien.


Während die S-Bahnwaggons dann insgesamt 7x mal an verschiedenen Orten zwischengelagert wurden, konnte schließlich im Heinzenbacher Weg der finale Standort gekauft und dingfest gemacht werden.

Seit dem 18. Februar 2003 sind die Türen des Jugendzentrums "Am Zug" geöffnet. Während dieser Zeit hat sich die Einrichtung als fester Bestandteil der Stadt Kirchberg etabliert. Da wo offene Türen für Kooperation mit Zusammenarbeit vorhanden war, hat das Zug-Team stets dankbar die Hand gereicht. Ist auch immer bisschen eine Frage des Intellekts und der Herzensweite.

Wir sind am nächsten Dienstag nunmehr 22 Jahre konstant im Rennen bei wenig Personalwechsel, hier sind viele Fachkräfte langjährig dabei und bringen sich ein.


Lieber HWO,

wir danken dir für den Startimpuls, der kam tatsächlich von dir.

Mit we-SHARE e.V. aus Idar-Oberstein hast du einen Träger gefunden, der bereit war, mit dir diese abenteuerliche Reise zu starten.

Als Zug-Team haben wir allgemein und auch persönlich von Gesprächen und Impulsen deinerseits profitiert. 

Im Namen vieler Jugendlichen sagen wir unser herzliches DANKESCHÖN und auf ein Wiedersehen im Himmel in der Herrlichkeit Gottes.


Dein Zug-Team



Beim Blättern in unserem Bilder stellten wir fest, dass wir gar nicht so viele Fotos von HWO haben. Wir hatten in den vergangenen Jahren eher entspannten Austausch im Einzelkontext oder auch mit dem gesamten Team als öffentlichkeitswirksame Auftritte.

Eins war uns aber noch gut in Erinnerung geblieben: Das Bobby-Car-Wettrennen beim Tag der offenen Tür des ersten Sommerferienprogramm "KiNDER AM ZUG! [2007]".

Gemeinsam mit dem damaligen Stadtbürgermeister Werner Elsen (+) und dem 1. Vorsitzenden des Trägervereins we-SHARE e.V., Sigurd Klein ist HWO dann den von der Freiwilligen Feuerwehr abgesperrten Heinzenbacher Weg runtergedonnert. Natürlich hat er auf Anhieb den 1. Platz, wie soll es auch anders sein?


HWO war von Anfang in Führung ...


So glücklich sehen Sieger aus.



Das Titelbild ist eine Aufnahme aus dem Jahr 2013 als wir in großer Runde unser 10-jähriges Jubiläum feierten.

21. Januar 2025

Netzwerktreffen der Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis

 
Heute trafen sich auf Einladung und Initiative der Kreisjugendförderung die Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis bei uns im Jugendzentrum "Am Zug".

Als Gäste konnten wir begrüßen: 

Dagmar Petri und Kerstin Stein von der Kreisjugendförderung (Jugendamt Simmern), Serdar Öz (Kinder- und Jugendcafé Domizil Rheinböllen), Jule Dörner (Jugendzentrum Emmelshausen), Wolfgang Larbig (Jugendcafé Simmern), Verena Sprengnöder (Jugendzentrum Sohren).


Netzwerkarbeit ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Aspekt, den wir gemeinsam im Sozialraum leben und eben auch mit diesem Zusammenschluss auf Kreisebene.

Der Jugendhilfeausschuss ist ein Gremium des Landkreises Rhein-Hunsrück, der sich insbesondere mit den Belangen der Kinder und Jugendlichen unserer Region befasst.

Als Kerninhalt des heutigen Treffens befassten wir uns mit der Vorbereitung unser Präsentation "Offene Kinder- und Jugendarbeit im Rhein-Hunsrück-Kreis".

Dazu werden wir in den nächsten Wochen und Monaten bewusst daran arbeiten, miteinander sprechen und austauschen und machen dann irgendwann die entsprechende öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses bekannt.


Sammeln auf Moderationskarten was die Fachkräfte in 2er-Teams zusammengetragen und entwickelt haben.

14. Januar 2025

Waldmopped von STIHL wieder sauber "wie neu"


Wir nutzen tatsächlich alle Gelegenheiten, die im operativen Alltag entstehen, um unseren jungen Menschen etwas zu zeigen, mit ihnen ins Gespräch kommen ...

... oder einfach auch mal nur an einer Motorsäge rumschrauben.


Nachdem wir in den letzten Februartagen 2024 eine gute Schneise in unser Wäldchen geschnitten hatten, sind wir dankbar, dass Tobi die Ordner gab, dass zwei Kollegen sich um die restlichen Sträucher kümmern dürften. Das Kraut ist uns über die Jahre über den Kopf gewachsen. 

Nach dieser wichtigen Behandlung sieht man nun auch wieder unsere innovative und schöne Jugendhilfeeinrichtung auch von allen Seiten des Heinzenbacher Weges. Egal ob man nun bergauf unterwegs ist oder bergab - in der Nautik würden wir hier von Bergfahrt bzw. Talfahrt sprechen.


Zurück zum Motorsägen-Workshop -->

Die Jungs schauten interessiert zu und durften auch selbst Hand anlegen. Insbesondere wollten wir den Harzlöser von Ballisto ausprobieren. In der Werbung wird nämlich vollmundig prophezeit, dass innerhalb von 5 Minuten härteste Harzbestände abgehen - einfach mit dem Lappen abwischen ...

Es war wirklich so. Natürlich dauert das gesamte Prozedere insgesamt viel länger, weil es immer noch irgendein Eckchen gibt, wo noch Schmodder hängt. Aber das Ergebnis zählt an dieser Stelle und das ist wirklich in höchstem Maße zufriedenstellend.


Nach der erfolgreichen Schlacht, war das Wald- bzw. Fichtemopped wieder sauber zusammengebaut. Nils, der auch schon mal bei einem STIHL-Händler gearbeitet hat, prüfte persönlich die Kettenspannung.


Wie neu, ohne Witz!


Auch unser neuer Staubsauger (KÄRCHER WD4) kam zum Einsatz. Die Reparatur bzw. Besorgung von Ersatzteilen und Zubehör für den alten Staubsauger hätten einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutet.