9. April 2021

Einem geschenkten Gaul ...

 ... putzt man erstmal das ... 


... Fahrrad bzw. die Fahrräder*innen. (Ist ja immerhin ein Damenrad dabei.)


Das gute Wetter wollten wir nutzen, um ein Angebot im Freien zu ermöglichen. Da aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen nur 1:1-Begleitung unserer Zielgruppe möglich ist, tummeln sich aktuell vor allem Persönlichkeiten des Zug-Teams und unsere Praktikanten auf dem Gelände.

Wie man ein Fahrrad putzt kann sich bestimmt jeder gut vorstellen, da werden wir hier textlich weiter nicht drauf eingehen und lassen die Bilder sprechen.

Noch mal fettes Danke an die Familie Peter Graus für die Fahrradspende. Echt coole Aktion von euch.

Genauso bedanken möchten wir uns bei der Familie Fast für die kostengünstige Überlassung des roten  BERG GoKarts mit Rasenmähermotor. Die Fliehkraftkupplung hat schon sehr nachgelassen, aber unser Nicklas (einer unserer meisterlichen Mechaniker der Fahrrad- & Mofawerkstatt) meinte, dass man von jedem handelsüblichen 50ccm-Roller die Variomatik an unserem Rennkart einbauen kann. We will see.

Um 21:00 Uhr war dann der Tag für alle beendet und die operative Geschäftsführung zog sich zu einem entspannten Reflektionsgespräch zurück.


Unsere Praktikantencrew nutze die Zeit an der frischen Luft


Unter Einsatz von schwerem Gerät wurde den Drahteseln zu Leibe gerückt


Türkises Fahrrad = türkise Bürste


Junior-Pilot Aaron versuchte sich mit dem Rennkart



Nicklas, einer unserer Mechaniker aus der Fahrrad- & Mofawerkstatt wollte natürlich auch mal ...

Bei uns geht nichts ohne Reflexionsgespräch (natürlich im Freien!)

8. April 2021

DANKE für Fahrradspende aus Pleizenhausen

Heute Nachmittag meldete sich Peter Graus aus Pleizenhausen im Zug-Büro am Telefon und bot an, uns ein paar gebrauchte Fahrräder zu schenken. Im Telefonat erklärte er die einzelnen Fahrräder, das machte uns klar, dass wir von durchaus brauchbarem Material sprechen.

Das ein und andere Fahrrad wurde noch zu DM-Zeiten gekauft, alle befinden sich in einem guten Zustand. Ein paar Tropfen Öl auf die Bowdenzüge und das Schmieren der Kette (nicht der Bremsbelege) und dann ist dieser neue Fuhrpark fahrbereit.


Lieber Herr Graus,

vielen Dank für ihre Initiativspende. Das hat ja auch heute spontan geklappt.

Kommen Sie uns gerne mal auf einen Cappuccino besuchen. Am besten vorher mal am Telefon melden, dass wir die aktuellen Corona-Auflagen sicherstellen und einhalten können.

Ein Termin nach 21:00 Uhr ist derzeit nicht möglich, weil da das Virus frei umherfliegt.


Beste Grüße,

die Zug-Familie

6. April 2021

FAMILIEN-TELEFON noch bis 16. April 2021

 

An die Initiatoren des FAMILIEN-TELEFONS im Rhein-Hunsrück-Kreis haben wir den Vorschlag eingereicht, eine Kachel zu bauen, die instagramtauglich ist.

Pastoralreferent Tobias Petry hat sich dann gekümmert und heute können wir das Ergebnis daraus präsentieren.

Diese Woche noch und am 16. April in den Zeiten von 09:30-11:30 Uhr und 14:00-15:00 Uhr sind da freundliche Menschen ansprechbar.

Unsere jungen Leute aus der Zug-Familie können sich natürlich wie gehabt an das Zug-Team wenden.




HIER EINE KLEINE ANSPRACHE AN UNSERE JUGENDLICHEN:


Und ihr Lieben miteinander,

wir wünschen dir viel Kraft, es ist eine super anstrengende Zeit, das muss man auch nicht Kleinreden. Wenn es dir so geht, dass du kurz vorm oder nach dem Ausrasten bist, dann lass dir gesagt sein, du bist damit nicht alleine.

Die Wut, den Ärger und das Unverstanden fühlen nicht in dich hineinfressen!

Such dir Ansprechpartner, wo du dich in einem geschützten Rahmen, mal so richtig auskotzen kannst.


Beste Grüße,

euer Zug-Team

31. März 2021

Klappe - die XY-te "RENOVIERUNG TV-RAUM"

Unsere beiden Praktikantinnen (Leonie und Elli) geben heute im Fernsehraum richtig Zunder, damit wir da wieder einen gemütlichen Ort einrichten können, um der Würde des Menschen einen Ort zu verleihen, wo sie verweilen kann. Mit guter Farbe vom Malermeister und zusammengesuchten Utensilien haben hier gemeinsam Hand angelegt. Wir werden hier weiterhin über die Prozessschritte berichten.

Wir überlegen noch, wie wir das mit der indirekten Beleuchtung an der Decke regeln können, wer da gute Ideen hat, gerne her damit.

30. März 2021

Motocross fahren - ganz legal!


Mit Blick auf "die Lage der Nation" sind wir als Akteure der offenen Kinder- und Jugendarbeit alle paar Wochen mit den wechselnden Coronabekämpfungsverordnungendokumentationspapierenamtlichverordnetundabgesegnetundfürgutundsinnvollbefunden.
An der Stelle sind wir kreativ und fleißig wie die gute alte Zunft der Brunnenputzer. Ein Outdoor-Angebot muss her, auf deutsch "Gespielt wird draußen!".
Dank unseres langjährigen Kooperationspartner "Crossstrecke Maitzborn" in persona Bernd Ohlinger (Eigentümer und Betreiber) haben wir die Möglichkeit, hier ein neues Angebot zu unterbreiten.
Um das gut vorzubereiten, haben wir den gestrigen Montag genutzt, um mal einen ersten Testlauf zu machen. Zunächst wurde der alte DDR-Anhänger mit der zweispurigen Ladeschiene versehen, um die beiden kleinen Crosser aufzunehmen. Fachgerecht vertäut und los gings nach Maitzborn.

Professionell verzurrt und angeschnallt



Vor Ort angekommen, ging es zunächst mal darum, eine kleine Einführung in die Technik zu geben.
Hier hat Streetfighter-Biker Jan unter der sorgsamen Aufsicht von Beiwagencrosser Bernd seine besten Tipps und Tricks rausgehauen.


Wenn´s bisschen qualmt, ist alles gut! Damit so ein Verbrennermotor mit Zweitakt-Technik gut geschmiert ist, kippt man je nach Herstellervorschrift eine gewisse Menge Öl in den Sprit. Damit läuft der Kolben sauber im Zylinder.

Links eine KTM SX 65 mit Schaltgetriebe, rechts eine YAMAHA PW50 mit Fliehkraftkupplung


Erste "Stürze" gehören genauso dazu, wie alle Fahrradfahrer aus ihren ersten Versuchen noch in guter Erinnerung haben dürften.



Um auch mal allen zu zeigen, was mit diesem Sport so möglich ist: Dehnübungen während der Fahrt oder besser im Flug sind auch möglich. Das hängt dann natürlich ganz individuell von der Kondition des jeweiligen Fahrers ab.

Netzfund: wikimedia  commons

25. März 2021

Jugendzentren engagieren sich im Lockdown

 


23. März 2021


Hier geht es zu einem gemeinsam verfassten Artikel bzgl. der Angebote in den hiesigen Jugendzentren des Rhein-Hunsrück-Kreises.

An der Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Kreisjugendförderung, in persona: Anika Huhn und Dagmar Petri, die stets ansprechbar, offen für Ideen und Anliegen und uns als Aktuere der Sozialen Arbeit einfach gut betreuen.

Hier sei noch mal die E-Mail genannt, die den Zugpädagogen parallel im Zug-Büro als auch im Home-Office erreicht:

corona@am-zug.de

24. März 2021

Wir sind in einem Labyrint ...

 

Labyrint Barvaux


Wir zitieren aus dem gestern hier präsentierten Hygienekonzept:

5. Generell gilt:

...

c. Grundsätzlich wird empfohlen, dass Besucherinnen und Besucher bzw. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Fachkräfte von der Möglichkeit des "Testen für alle" regelmäßig Gebrauch machen. Liegt der Inzidenzwert zwischen 50 und 100 ist ein negatives Testergebnis vorzulegen.


Das bedeutet, ohne Test dürfen wir niemanden reinlassen. Wobei mir das ein sehr unreflektierter Rechtsbegriff zu sein scheint: "Grundsätzlich wird empfohlen ..." Da frage ich mal meine Rechtsdozenten aus dem Studium, wie die das interpretieren.

Hand auf´s Herz: Wir begleiten "high potentials" und auch Leute mit bildungsferner Dimension. Jetzt kann sich jeder selbst mal fragen, wer ein regelmäßiges Testen auf die Reihe bekommt und wer nicht. Kinder aus einem wohlsituierten Akademikerhaushalt können sich jetzt glücklich schätzen. Und was ist mit all den anderen? - Da mache ich mir gerade Gedanken!


Bildnachweis mit creative commons: 

https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Labyrint_of_Barvaux#/media/File:Labyrint_barvaux.jpg

22. März 2021

FAMILIEN-TELEFON im Rhein-Hunsrück-Kreis

 



Die Dekanate Simmern-Kastellaun und  St. Goar Schulpastoral mit der Kreisjugendförderung haben diese Angebot aus der Taufe gehoben.

Zu den vorgenannten Terminen sind kompetente und freundliche Menschen am Telefon für die gesamte Familie ansprechbar.

Die Einrichtung des FAMILIEN-TELEFONS halten wir für sehr sinnvoll und hoffen mit unseren Kollegen, dass genug Menschen davon Gebrauch machen und sich daraus ein dauerhaftes Angebot etablieren kann.


"Unsere Leute", die mit uns schon jahrelang im Kontakt stehen, dürfen natürlich auch weiterhin über den bekannten Kommunikationskanälen mit uns in Verbindung sein und bleiben.


Gemeinsam schaffen wir es durch diese Zeit!

 



17. Februar 2021

Preisausschreiben Bilduntertitel für Basket-Tanne

HIER SUCHEN WIR NACH EINER PASSENDEN BILDUNTERSCHRIFT ...

 

Eine wachsame Dame machte mich auf den Umstand aufmerksam, dass der Basketballkorb des hauseigenen Streetballplatzes mit einem ausrangierten Tannenbaum dekoriert wurde.

Tatsächlich musste ich erstmal kurz innehalten und das innere Gedankenkarussell sortieren:

- Liegt hier eine Straftat vor?

- Ist hier böse Absicht die Motivation der Stunde?

- Ist das eine moderne Art der Entsorgung, um sich die Fahrt zur rhe nach Unzenberg zu ersparen?

- Handelt es sich hier um einen schon abhanden gekommenen guten alten Schildbürgerstreich?

Habe mich dann entschieden, letztes anzunehmen: Ein genialer Streich von aufgeweckten jungen Menschen, die in dieser wirklich herausfordernden Zeit irgendwie trotzdem noch Teamgeist aufbringen konnten.

Wie kann man solches Handeln prämieren oder als vorbildlich auszeichnen? Über die Ansätze von Haim Omer (Neue Autorität) haben wir am 28.01.2021 auf diesem Blog berichtet.


Ok, zum Punkt:

Wir suchen nach einer griffigen Bildunterschrift

 für dieses Bild hier:

________________________________________

Rückmeldungen bis zum 15. März 2021 um 23:59 Uhr gerne über unseren Kanal bei Instagram (@am_zug) oder via E-Mail unter: corona@am-zug.de.


Als unabhängige Expertenjury konnten wir folgende Persönlichkeiten für dieses Namensgebungsprojekt gewinnen:

Annett Henrichs, Lehrerin an der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg (KGS)

ELU (Ernst-Ludwig) Klein, Vorsitzender "ARENA 13 - Kulturverein Region Kirchberg e.V.)

Ingrid Litzenberger, Freischaffende Künstlerin und langjährige kreative Weggefährtin "Am Zug"

Axel Weirich, SPD-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Kirchberg

Diese Jury bekommt ab dem 16. März 2021 eine anonymisierte Liste mit allen fristgerecht eingegangenen Vorschlägen zugestellt. Nach einem ausgeklügelten Punktesystem wird dann die griffigste Bildunterschrift ermittelt.

Die Siegereherung geben wir auf allen digitalen Kanälen bekannt und geben außerdem noch eine entsprechende Meldung ans Bundeskanzleramt.

Teilnehmen können alle Menschen dieser Erde! Einziger Ausschuss sind die Personen des Zug-Teams sowie deren unmittelbare Angehörige.

Wir verzichten auf den Ausschluss des Rechtsweges und freuen uns dann im gegebenen Fall die Siegerehrung im Gerichtssaal des Amtsgerichts in Simmern unter dem Vorsitz von Jugendrichter Peter Hüttemann durchführen zu können.

Aber mal Spaß beiseite: Es sind explizit alle Generationen herzlich eingeladen, hier mitzumachen. Je nach Rücklauf dieser Aktion kommen wir vllt. noch auf weitere gute Ideen, wie wir in dieser spannenden Coronazeit trotzdem miteinander verbunden sein können.


Was gibt es denn als Preis zu gewinnen?

Ganz ehrlich? Als Zug-Team ist uns zu einfach, hier einen Kino- oder Eisgutschein auszurufen.

Wir machen das viel spannender: Je nachdem, wer die beste Bildunterschrift gelandet hat und als Sieger gekürt wurde, machen wir uns ganz individuell Gedanken mit einem besonderen Geschenk, dass dir garantiert Freude macht. Hierzu würden wir in deinem näheren Umfeld recherchieren, damit das auch gelingt.

Jetzt soll mal jemand behaupten, wir würden es uns leicht machen.


Wie ging es mit der Basket-Tanne weiter?

Natürlich haben wir die Basket-Tanne wieder aus dem Korb befreit und professionell und amtlich entsorgt. Hier schnappten Aaron J.C. und ich uns den RAPPLER und fuhren zur Rhein-Hunsrück-Entsorgung. Es kam, wie es kommen musste, wir trafen genau zu der neu eingeführten Mittagspause ein. Bei einer Anstalt des öffentlichen Rechts wird selbstverständlich in hohem Maße auf das Wohlergehen der Angestellten geachtet, die Bürger dürfen dann mal bisschen warten, hihihi.

RAPPLER-Fahrt mit Junior-Steuermann Aaron J.C.

13. Februar 2021

Wintersonne und 1:1-Begegnung im Jugendzentrum "Am Zug"


Hallo miteinander, unter den derzeitig geltenden Corona-Bestimmungen dürfen wir nur eine 1:1-Betreuung anbieten. Daran halten wir uns auch sehr konsequent, was dazu führt, dass der derzeitige Betrieb in der Frequenz sehr überschaubar ist. Hier sind wir auch in enger Absprache mit unserem Träger we-SHARE e.V., dem örtlichen Jugendamt in Simmern und den Zuständigen Behörden der Stadtverwaltung und Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg.

Wir freuen uns mit dem System Schule auf anstehende Lockerungen, damit wir in die echte Begegnung einsteigen können. Pädagogische Intervention braucht das leibhaftige Gegenüber. Echte und tiefe Themen des Lebens klärt man eben nicht mal schnell nebenbei in einer digitalen Situation.

bei dem wunderbaren Licht durch die kräftige Wintersonne möchten wir hier unseren Bloglesern den wunderschönen Zug nicht vorenthalten.

Also ihr Lieben, kommt gerne mal vorbei. Damit wir Dopplungen vermeiden, bitten wir um Anmeldung formlos über einen Handyanruf (oder eine Nachricht über einen Messenger/SMS).

Dave Sindhu (Dipl. Sozialpädagoge): 0 15 22 - 89 111 39

Jan Behrensmeyer (Life-Coach): 0 176 - 723 400 57

Also bis bald, wir freuen uns auf deinen Besuch. Ein leckerer Cappuccino oder ein guter Tee ist schnell produziert.

12. Februar 2021

Praktikantin Ina Brigman


Hier kommt unsere neue Praktikantin Ina zu Wort.

Sie ist Schülerin der Berufsbildenden Schule Simmern im Wirtschaftsgymnasium und macht dort die allgemeine Hochschulreife, landläufig als „Abi-Tortour“ bekannt.

Sie  interessiert sich für das Arbeitsfeld mit Menschen – insbesondere Jugendarbeit – und wird nun wie alle anderen ihrer Vorgänger/innen kurz befragt für unseren Blog.

 

Blog-Redaktion (BR): Warum hast du dich für ein Praktikum in der Jugendarbeit beworben?

Ina Brigman (IB): Ich kenne das Jugendzentrum „Am Zug“ seit einigen Jahren und arbeite bereits ehrenamtliche beim jährlichen Sommerferienprogramm „KiNDER AM ZUG!“ mit. Durch diese Erfahrung, die mir richtig viel Spaß gemacht hat, hat sich mein Berufsziel – Erzieherin zu werden – verfestigt.

Eine der Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewerbung zu r Ausbildung ist es, ein 4 monatiges Praktikum an der Basis nachzuweisen. Der Zug mit seinen vielen Möglichkeiten und coolen Teamern ist mir da als erstes eingefallen.

 

BR: Danke für die Blumen. Was könnte in einer Pandemie wie dieser eine sinnvolle Kontaktaufnahme mit der Zug-Familie und weiteren Jugendlichen darüber hinaus sein?

Zunächst halte ich eine Kontaktaufnahme per niederschwelligem Zugang über die social media für einen möglichen Einstieg. Dann würde ich den jungen Leuten gut zuhören und sie kennenlernen wollen. Daraus können dann ganz neue Dinge entstehen. Rein technisch gesehen, ist ja in unserer heutigen digitalen und technisch versierten Welt sehr viel möglich. Allein, was jetzt gerade bei Insta abgeht, ist schon echt ziemlich krass.

 

BR: Wow, du scheinst dich schon etwas mit der gesamten Materie „Soziale Arbeit“ beschäftigt zu haben. Jetzt hast du die bilderreiche Onlineplattform „Instagram“ angesprochen. Könntest du dir vorstellen, unseren Insta-Account neu zu beleben?

Ja, voll gerne. Ich könnte es nutzen, um die jungen Leute mit ihrem selbstgewählten Profil zu portraitieren. Da gibt es jede Menge spannender Möglichkeiten, die Jugendlichen miteinzubinden und so bewusst für- und miteinander zu aktivieren. Allein die Umfrageoption kann man mit einem Quiz verbinden usw., da bieten sich echte Chancen für gelebte Beteiligung.

 

BR: Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Dir eine gute Zeit bei uns. Sind auch ganz gespannt, wie sich das in dieser besonderen Zeit realisieren lässt. Schön, dass du da bist, Ina.

11. Februar 2021

Unterstützung für Familien durch die Jugendzentren im Kreis

Andreas Bender, Redakteur des Wochenspiegels beim Fotoshooting "Am Zug"

Die Belastung für Familien wird immer größer, je länger der aktuelle Lockdown anhält und die damit verbundenen Beschränkungen vorhanden sind. In der Öffentlichkeit wird zurzeit von verschiedenen Stellen vermehrt auf die aktuelle Situation von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht. Hierbei steht häufig das Thema Schule beziehungsweise Homeschooling im Mittelpunkt. Zusätzlich wird auch auf die Problematiken hingewiesen, die durch die langanhaltende soziale Isolation entstehen.
Einen Wochenplan erstellen, die Arbeitsmaterialien zusammensuchen, Lerninhalte verständlich vermitteln, am Online-Unterricht teilnehmen – die Organisation und Durchführung des Homeschoolings stellt eine große Herausforderung dar. Bei einigen Familien kommt hierzu noch die Doppelbelastung aus Berufstätigkeit und Schulaufgaben. Daraus resultieren häufig Überforderung, Streit in der Familie sowie Ängste, dass das Kind den schulischen Anschluss verlieren könnte. Außerdem sorgen die fehlenden Kontakte zu Gleichaltrigen und die soziale Isolation für schlechte Laune. In dieser außergewöhnlichen Zeit sind Strukturen besonders wichtig, denn diese geben Kindern und Jugendlichen Orientierung und Sicherheit.
Die Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis bieten vielfältige Angebote, um Familien in dieser Situation zu unterstützen. Ob telefonische Sprechstunden, individuelle Beratungsgespräche im 1:1 Kontakt oder Gruppen-Video-Chats, alle Jugendzentren sind weiterhin zu erreichen und stellen unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen verschiedene Angebote zu Verfügung. Die Jugendzentren unterstützen mit ihren Angeboten auch in schulischen Angelegenheiten und tragen somit zur Entlastung von Familien bei. Folgend einige Beispiele der Angebote.
Die JugendBegegnungStätte in Boppard bietet Unterstützung bei Hausaufgaben an und stellt Computer zur Verfügung, um Internetrecherchen durchzuführen oder an Videokonferenzen teilzunehmen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit einen Raum zu nutzen, um in Ruhe Schulaufgaben erledigen zu können.
Auch das Jugendzentrum in Emmelshausen bietet Unterstützung bei Schulaufgaben an und unterstützt zusätzlich durch bedarfsorientierte Hilfen in unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise beim Schreiben von Bewerbungen.
Mit dem Projekt „PopUp21“, das demnächst im Kinder- und Jugendcafé Domizil in Rheinböllen anläuft, wird eine Möglichkeit geschaffen Schülerinnen und Schüler sowie Eltern bei der Aufarbeitung von entstandenen schulischen Defiziten zu unterstützen.
Das Jugendzentrum „Am Zug“ in Kirchberg ist ansprechbar zu unterschiedlichen Themen und bietet eine individuelle Begleitung ja nach Bedarf an. Darüber hinaus wird ein Druckservice für schulische Unterlagen bereitgestellt.
Im Jugendzentrum in Sohren stehen Homeschooling Arbeitsplätze bereit und auch Nachhilfe wird angeboten. Zudem werden Beschäftigungsmöglichkeiten für Zuhause in Form von Basteltüten oder Malen-nach-Zahlen verteilt. Der Clubraum kann gemäß Corona-Regeln von einem Haushalt plus einer weiteren Person genutzt werden. Spiele und Bücher stehen zum Ausleihen bereit.
Das Jugendcafé Simmern bietet Einzelangebote zum Vorlesen, Spielen und Basteln an. Zusätzlich gibt es regelmäßige Gamingzeiten für unterschiedliche Spielekonsolen. Bei einem Stadtsparziergang kann man gemeinsam zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch kommen. Zusätzlich hilft ein Kummerkasten seine Sorgen los zu werden.

Die Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis sind über folgende Kontakte zu erreichen:
JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael in Boppard
Hermann Schmitt, 06742 2440 oder jbs-boppard@rz-online.de
 
JUZ Emmelshausen
Jan Müller, 06747 597474 oder juz-emmelshausen@gmx.de
 
Kinder- und JugendcaféDomizil in Rheinböllen
Serdar Öz, 06764 8943787 oder jugendcafe-domizil@rheinboellen.info
 
Jugendzentrum „Am Zug“ in Kirchberg
David Sindhu, 0152 28911139 oder Jan Behrensmeyer, 0176 72340057
 
JUZ Sohren
Julia Schwedler, 06543 980169 oder juzsohren@bgv-trier.de
 
Jugendcafé Simmern
Andrea Possin, 06761 14854 oder jucasim@ejust.de
 
Ausführlichere Informationen zu allen Angeboten der Jugendzentren sind über die Homepages dieser abrufbar. Darüber hinaus sind die Jugendzentren auf verschiedenen Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram vertreten und können auch hierüber kontaktiert werden.
Bei Unterstützungsbedarf können sich Interessierte direkt an die einzelnen Jugendzentren wenden. Weitere Fragen beantwortet darüber hinaus Anika Huhn von der Kreisjugendförderung unter 06761 82 509 oder anika.huhn@rheinhunsrueck.de.

Soweit die Pressemitteilung, die an die hiesigen Printmedien zugestellt wurde.
Kommt ja eher selten vor, dass alle Jugendzentren gleichermaßen in einem Artikel aufgestellt sind.

28. Januar 2021

Warum uns die "Neue Autorität" von Haim Omer so begeistert ...

"Und bist du nicht willig ... so brauch ich Geduld."

Haim Omer 



Haim Omer (hebr. חיים עומר) 

Als Akteure in der Sozialen Arbeit sind wir als Zug-Team ständig herausgefordert, auf gegebene Umstände zu reagieren und entsprechende positive Impulse zu setzen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns auch mit Ansätzen der "Neuen Autorität" von Haim Omer

Im Mai 2019 kam Neue Autorität - Das Handbuch: Konzeptionelle Grundlagen, aktuelle Arbeitsfelder und Anwendungsgebiete raus. Gerade für uns Praktiker gilt es insbesondere, frisch zu bleiben und sich mit wissenschaftlichen Theorieansätzen der Pädagogik und Psychologie zu beschäftigen.

Haim Omer ist auch im deutschsprachigen Raum bekannt durch seine Schriften aus dem Bereich der Erziehung. Als Antwort auf Autoritätsprobleme in der heutigen Erziehung entwickelte er, gemeinsam mit Arist von Schlippe, ein Konzept elterlicher Autorität durch Beziehung und ohne Gewalt. Er legt dar, dass es durch eine Autorität, die auf Distanz, Furcht und Bestrafung setze, zu einem Verlust an Bezogenheit komme. Als Alternative zeigt er eine Autorität durch Beziehung auf, die charakterisiert ist durch elterliche Präsenz, durch Selbstkontrolle, aber auch die Nutzung von Unterstützungssystemen. Wichtig sind ihm Transparenz des Verhaltens der Erziehungspersonen, eine Grenzsetzung durch Entschlossenheit ohne Gewalt sowie das Aufzeigen von Möglichkeiten der Versöhnung und der Wiedergutmachung. Omer entwickelte sein Konzept einer Neuen Autorität vor dem Hintergrund der Systemischen Therapie und der Humanistischen Psychologie, bezieht aber ebenso verhaltenstherapeutische Vorgehensweisen mit ein. Seine Schriften setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Hintergründen der Erziehung auseinander und sind zugleich pragmatisch konzipiert. Damit richten sie sich sowohl an professionelle Erzieher und Berater als auch an Eltern. Die von ihm aufgezeigten Prinzipien werden auch im Umfeld der Diskussion um den Umgang mit gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen rezipiert.

Quelle: Haim Omer – Wikipedia


Das Wabenmodell von "Neue Autorität" sieht sieben zentrale Säulen vor:



Wir hierzu gerne mal tiefer einsteigen möchte, kann sich selbst gerne unter den entsprechenden Suchbegriffen anlesen.
Als kompetenten Referenten aus der Praxis können wir Thomas Theis empfehlen. Kontakt ist DSGVO-konform herstellbar über das Zug-Büro.


Am Ende sind die verschiedenen Optionen und Handlungsalternativen, die dieses gesamte Paket so spannend machen.

Wäre mal Zeit, laut nachzudenken, ob man Haim Omer für diese Errungenschaft den Friedensnobelpreis ausstellen müsste. Oder wir überlegen uns eine neue Kategorie.