Eine große Überraschung früh am Morgen war, dass einer unserer Jugendlichen (Leo Christ) durch ein Praktikum bei der Forstwirtschaft eine Gruppe von 3 Forstwirten für unser Projekt organisiert hatte. Als die Herren dann vor Ort waren, ging es richtig zügig zur Sache. Die hantierten mit dem Fichtenmopped so spielerisch wie mancher seinem Fußball. So konnten wir die Vorbereitungen für alle Spielgeräte an diesem Tag herstellen. Das Baumpuzzle musste natürlich einer der Profis mit seinem Waldmopped schneiden. Der Balancierbalken wurde unter Mithilfe aller fertig gestellt und der Tunnel sowie die Wippe als auch die Lauframpe wurden vorbereitet und für den nächsten Aktionstag „aufgehoben“.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Achim Becker, Carsten Dillmann und Pascal Pelzer für die tatkräftige Hilfe. Ebenso gebührt unser Dank dem Allround-Helden Alex Thiemann von der OCHS GmbH. Ohne diese Jungs hätten wir es viel schwerer gehabt! Heute besuchte uns auch Diakon Clemens Fey und ermutigte uns in der Arbeit.
Ohne Essen wird auch der stärkste Mann schwach. Bei kurzem Nachfragen in der Metzgerei Kurz wie auch der Bäckerei Hottenbacher hatten wir 30 Brötchen samt 3 Kringel Fleischwurst. Alle wurden satt! Dank auch an eben genannte Kirchberger Familienbetriebe.
Das extrem Spannende an dieser Aktion des BDKJ ist, dass wirklich niemand der Beteiligten (auch nicht die Gruppenleitung!!), im Vorfeld bescheid wusste, welche Aufgabe einen erwartet.
Die ursprünglich angemeldeten 5 jugendlichen vermehrten sich wundersamer Weise auf insgesamt 13 helfende Gemüter.
Um 17:00 Uhr startete die Auftaktveranstaltung auf dem Simmerner Schlossplatz mit Landrat Bertram Fleck, der den insgesamt 16 teilnehmenden Gruppen den Arbeitsauftrag verteilte. Unser Schlachtruf „Mit Mut am Zug!“ ging vor lauter Aufregung in dem allgemeinen Tumult unter. Unser Auftrag war, die (Neu-)Gestaltung des Barfußpfades des städtischen Kirchberger Erlebniskindergartens Karrenberg. Deren Leiterin Frau Birgit Winn war auch bei der Auftragsvergabe anwesend. So entschieden wir kurzfristig, einen sofortigen Besichtigungstermin vor Ort zu machen.
Wir schauten uns den Erlebnispfad an, der ursprünglich mal als Barfußpfad eingerichtet wurde. Mit der Zeit verotteten die aus unbehandeltem Holz hergestellten Spielgeräte. Frau Winn gab uns eine Wunschliste mit neuen Geräten, die wir im Rahmen der 72-Stunden-Aktion bauen könnten. Damit war uns allen sofort klar: Wir brauchen fachmännische Hilfe von Motorsägenprofis (mit entsprechendem Schein), als auch weiteres Arbeitswerkzeug, dass nicht unbedingt jeder in seiner Garage oder im Keller hat. Zurück im Jugendzentrum wurden verschiedene Leute angerufen, die wir kennen, die uns vielleicht helfen könnten.
Heute war Polizeikomissar Gerd Behm von der Polizeiinspektion Simmern zu Besuch und hielt einen informativen wie spannenden powerpoint-gestützten Vortrag zum Thema "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr". Es gab ein paar sehr krasse Bilder von Verkehrsunfällen mit Todesfolge, teilweise aus unmittelbarer Region. Auf einmal war es nämlich sehr still im Raum...
Es gab auch eine Trunkenheit-Übung mit einer Spezialbrille, die einen Alkoholpegel von 0,8 Promille vortäuscht, war lustig und entsetzend zugleich mit welcher Unbeholfenheit unsere Jugendlichen durch das Jugendzentrum torkelten.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Weirauch von der Simmerner Getränkefirma "Donsbach & Weirauch", der uns aus seinem Fuhrpark Mercedes Benz Oltimer auf den Streetballplatz stellen ließ. Da war einer aus dem Jahr 1937 (!) wie auch ein Model, das speziell für Hollywood entwickelt wurde mit Baujahr 1966, als auch ein fetter 500er mit chromblitzenden Felden. Unsere Jungs waren echt begeistert...
Das heutige Programm war ein Auftakt, den wir morgen mit dem Start der 72-Stunden-Aktion des BDKJ weiterführen werden. Junge Menschen, die was sinnvolles tun, brauchen sich nämlich kein Dope oder Saufzeug reinziehen!
Der heutige Besuch im Circus Atlas war super. Mit einer Gruppe nahmen wir dankend das Angebot der kostenfreien Tickets an. Circusdirektor Herr Frank hat ein talentiertes Team am Start, das eine sehenswürdige Show bietet. Die Bilder sprechen ja ein übriges...
Zug-Community mit Circusdirektor Hr. Frank und einem Artisten
Im Pfälzer Raum gibt es ein vorbildliches Projekt anlässlich der Nacht auf den 01. Mai: Jesus-Night. Aus verschiedenen Kirchen, Jugendverbänden und Gemeinschaften wurde parallel zur weitbekannten Hexennacht die Idee ausgerufen, dass Christen eben diese Nacht zur Jesus-Night tranformieren können. Die Lokalität ist eine Skaterbahn wo sich dann die BMXer, sonstige Biker, Inliner und Skater treffen um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit ein paar angesagten Bands, meistens aus Deutschland mit einem Supporter aus den USA wurde richtig Party gemacht. Zwischendurch gab es von dem Konferenzsprecher Leo Bigger eine kurze Andacht (die Moral von der Geschichte mit dem Vogel: Nicht jeder, der dich in die Scheiße bringt, meint es schlecht mit dir und nicht jeder, der dich aus der Scheiße rausholt, meint es gut mir dir! Halte dich von Scheiße fern!). Im Außengelände der Skaterbahn gab es einen Kletterturm und die Möglichkeit für japanisches Wrestling (das sind die mega Dicken, die sich fetzen...). Übernachtet haben wir in einem Zelt auf dem Christhof in Haßloch. Hier noch mal ein herzliches Dankeschön an Familie Christ (Anne & Hansjörg) und Anhang!! Den jugendlichen Teilnehmern hat es viel Spaß gemacht. Vor allem sind unsere Bandgründungsmitglieder von "Hunsrocker" einmal wieder mehr motiviert worden, in Sachen Bandprojekt richtig Gas zu geben.
In der Kirchberger Heimat angekommen, nehmen wir auf unserem allseits geliebten Kreisel eine gestalterische Veränderung war: Ein paar kreative Maihexen mit Niveau haben die aktuell bekannte/n Stadtbürgermeister-Kandidaten/in als Federvieh präsentiert. Jetzt können sich Kirchberger aussuchen, mit wem sie baden gehen wollen. So schlimms wird´s schon nicht werden, schließlich gibt es ja noch uns, "die vom Zug".
Mit einer Reisegruppe von 6 politisch interessierten Personen organisierte das Jugendzentrum „Am Zug“ eine Informationsfahrt zum Europaparlament nach Brüssel. Die Fahrt diente insbesondere dem Ziel, europapolitische Informationen zu sammeln und dadurch junge (Erst-)Wähler für die anstehende Europawahl am 07. Juni 2009 zu motivieren. Die Reisegruppe sollte sich durch den Besuch vor Ort eine eigene Meinung über die Europäische Union und das Europaparlament bilden. Das Angebot der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, ein persönliches Treffen mit zwei Europaparlamentariern zu arrangieren, wurde in die Reiseplanung mit aufgenommen.
Christa Klaß, MdEP, und Ralf Walter, MdEP, nahmen sich die Zeit nach kurzen Vorträgen zur Ausgestaltung europäischer Politik auf individuelle Fragen der Reisegruppe einzugehen.
Europaparlamentarier Walter ermutigte, sich „aktiv an der Europawahl am 07. Juni 2009 zu beteiligen, um dadurch auch ein Stück Europa zu werden“. Seine Parlamentskollegin Klaß meinte, dass alle „durch die Teilnahme an der Wahl die europäische Zukunft mitgestalten“.
Das Kirchberger Jugendzentrum „Am Zug“ hat ein eigenes Jugendparlament, das jährlich neu gewählt wird und sich in allen Angelegenheiten – vom operativen Alltagsgeschäft über zukünftige politische Entscheidung – partizipativ einklinkt. Insbesondere aus diesem Gremium wurden Persönlichkeiten für diese Reise gewonnen, die vom Zug-Team begleitet wurden.
Jugendparlamentarierin Inessa Herdt war sehr dankbar, diese Reise wahrgenommen zu haben „Ich habe jetzt mal einen persönlichen Eindruck mitgenommen, wie die europäische Politik funktioniert“. Auch Tamara Kran zeigte sich begeistert: „Diese Menschen sind mir ein Vorbild nach Höherem zu streben“.
Bei dem heutigen Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Bleser, der gerne das Kirchberger Jugendparlament "Am Zug" persönlich kennenlernen wollte, wurden bei leckeren Cappucini und Raffaelo-Kugeln verschiedene Themen angesprochen und diskutiert. Häh, auf dem Bild sind doch leckere Pizzen zu sehen...? RICHTIG, die haben wir am Ende des Treffens verspeist.
Die Themengebiete lagen von der Höhe der Bundestagsdiäten über gentechnisch bearbeitete Lebensmittel bis hin zum Engagement junger Menschen für das Gemeinwohl. Die Jugendparlamentarier zeigten sich interessiert und stellten Fragen, die ihnen auf der Zunge brannten. Herr Bleser, der seine berufliche Laufbahn in der Landwirtschaft begann, nahm sich Zeit, eingehend auf alle angesprochenen Themen Stellung zu beziehen. Zum Schluss lud er die Kirchberger Jugend ein, ihn im Deutschen Bundestag in Berlin besuchen zu kommen. Damit haben wir einen weiteren Termin für die Agenda 2010. Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen sein, dass wir gerne von politischen Würdenträger besucht werden, um durch den persönlichen Kontakt mit unseren Jugendlichen Vorurteile und Hemmschwellen abzubauen, die im weiteren Verlauf zu einer höheren Wahlbeteiligung der jungen Generation führen werden!
Hier ist noch ein Eintrag von Peter Bleser in unserem Gästebuch, das wir jetzt neu eingeführt haben:
Dank der Initiative "Aktiv vor Ort" der RWE war es uns möglich, die Summe von 2.000,- als Unterstützungsleistung zu bekommen, um die anstehende Renovierung der Küche umzusetzen. Was witzig war: Eine der Forderungen beinhaltete die aktive Einbeziehung der Jugendlichen. Das ist ja für eine offene Einrichtung sowieso Standard...
Die RWE-Mitarbeiterinnen Leontine Odenbach und später als Ablösung Michaela Dietz standen mit Rat und Tat zur Seite, damit die Renovierung schnell und unbürokratisch durchgeführt werden konnte.Hier möchten wir uns auch herzlich bei Frau Westphalen-Koppke von der Verbandsgemeinde Kirchberg bedanken, die uns auf "Aktiv vor Ort" hingewiesen hat.
Die RWE Rhein-Ruhr AG mit Sitz in Essen ist der größte regionale Energieanbieter und einer der größten Verteilnetzbetreiber in Deutschland. Sie bietet ihren rund 2,7 Mio. Kunden Strom, Gas, Wasser und damit verbundene Dienstleistungen aus einer Hand - von Wesel bis Bad Kreuznach, von Düren bis Siegen. Für den Betrieb des Verteilnetzes, den Netzservice und den Kundenservice bestehen eigenständige Gesellschaften. RWE Rhein-Ruhr beschäftigt rund 7.100 Mitarbeiter. Muttergesellschaft ist die RWE Energy AG.
Hier sind ein paar Bilder, wo der Prozessverlauf ganz gut zu sehen ist.
Eine Auswahl der Helfenden. Nicht alle wollten
unbedingt mit dem RWE-Shirt fotografiert werden...
Bauleiter Sigurd Klein bildete so manchen Lernwilligen aus.
Wo gehobelt wird, da fallen Späne und für gutes Werkzeug
ist der Handwerker nun mal sehr dankbar.
Ist auch alles "im Wasser". Ex-FSJ-ler Matthias Zirwes (rotes T-Shirt) mittlerweile Tischler-Azubi engagierte sich ehrenamtlich mit seinem Fachwissen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
FETTES DANKE an alle, die mitgeholfen haben...!
Wir haben seit einigen Jahren jeden Mittwoch ab 16:00 Uhr unser Kochangebot mit Petra Klein. Wer die neue Küche gerne mal ausprobieren möchte und noch eine gute Rezeptidee einbringen will: Nur her damit!
Heute gab es einen umfassenden Bericht von der Nigeria-Reise von mir (David Sindhu). Ich war im März knapp vier Wochen im Urlaub und habe mir sozial-diakonische Projekte angeguckt, die da von verschiedenen Kirchen und Denominationen voran getrieben werden. Um der Zug-Community einen Einblick in die Nigerianische/Afrikanische Lebenswelt zu geben, wurde zum heutigen Tag ein Bericht angesetzt inklusive karibisch-afrikanischen kulinarischen Genüssen.
Begleitet wurde ich von Friedhelm Wentland, der mit seinem Projekt "Bruderhilfe für Afrika" seit einigen Jahrzehnten auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs ist.
Heute feierten wir im Jugendzentrum "Am Zug" ein kleines Jubiläum. Dazu wurde zwei orientalische Grichte gekocht: - Curry Rinderhackfleischsoße mit Mango-Pickle - Hähnchen mit Erdnuss-Kokosnusssoße Als Beilage gab es Basmatireis und Roti (indisches Brot).
Nun zur Preisfrage: Wer weiß, welches Jubiläum gefeiert wird? Die Antwort bitte per Postkarte an: Jugendzentrum "Am Zug" Heinzenbacher Weg 1a 55481 Kirchberg Bitte Adresse oder Telefon oder E-Mail angeben, damit wir die Preisverleihung ausmachen können.
Nur die erste (richtige) Zusendung erhält einen Preis!
Ein stolzes Alter und wenn man sieht, wie viel man als Einzelperson in einem einzigen Jahr erlebt, was erlebt man dann erst in 750 Jahren? Die Erinnerungen einer Stadt sind ähnlich die eines Menschen, man begegnet sich, trifft unterschiedliche Personen, erlebt viel Leid, aber auch viel Schönes. Und man feiert Geburtstag. Genau das wird Kirchberg an seinem 750ten Geburtstag auch tun.
Diese Feier wird etwas besonderes, denn sie soll eine Zeitreise sein, in dem die Bewohner von Kirchberg und die anderen Gäste erfahren können, was die Stadt in den letzten 750 Jahren so alles erlebt hat. Man unterteilt in dem Fall diese lange Zeit in Epochen. Und eine Davon ist das Mittelalter.
Grob gesagt geht das Mittelalter vom Jahre 500 bis 1500 und steht zwischen den Epochen der Antike und der Neuzeit. Nun muss man aber sagen, dass sich die einzelnen Phasen des Mittelalters auch unterscheiden, denn jeder kann sich vorstellen, dass sich innerhalb von 1000 Jahren so einiges tut.
Am besten oder am einfachsten kann man die Unterschiede von Früh-, Hoch- und Spätmittelalter entweder an der Mode oder an Waffen und Rüstungen. Rechnet man 750 Jahre zurück, so wurde Kirchberg im Jahr 1259 „geboren“, also zu Beginn des Spätmittelalters.
Das war die Zeit, in der sich das Bürgertum entwickelte, die letzten Kreuzzüge stattfanden und man noch ca. 100 Jahre vor der Pest-Epidemie war.
Aber genug der trockenen Geschichte…
Kirchberg will feiern und das Jugendzentrum „Am Zug“ feiert aktiv mit.
In Zusammenarbeit mit der Live-Rollenspiel-Gruppe „Koppensteiner-LARP“ stellt das Zug-Team mit Kindern und Jugendlichen an der großen Geburtstagsfeier die Stadtwache von Kirchberg. Zu diesem Zweck wurde bereits ein Wappen entworfen, welches eine Kombination des Stadtwappens Kirchbergs und der deutlichen Assoziation des Zuges darstellt.
Die Stadtwache, oder eben die Ordnungshüter damals werden auf der Geburtstagsfeier präsent sein, die Stadt zu unterstützen und mithelfen, eine schöne Feier zu haben.
Zu diesem Zweck wird Katja Schiel, welche die Leitung dieses Projektes übertragen wurde, ab diesem Monat die Kinder und Jugendlichen vorbereiten und mit ihnen sowohl Ausrüstung bauen als auch kleine Darbietungen einstudieren.
Mein Onkel Friedhelm arbeitet als Entwicklungshelfer für kirchlich-soziale Projekte in Afrika. Seit ich 8 Jahre alt bin, war es mein Wunsch, diesen Kontinent mal persönlich zu besuchen. Mir war nicht klar, dass es 20 Jahre dauern soll...
Heute ist es soweit, ich sitze in der VIP-Lounge am Flughafen in Amsterdam und schreibe diesen Blogeintrag. Um 13:20 Uhr geht der Flieger nach Lagos, Nigeria. Wenn ich Ende März wieder zurück bin, gibt es selbstverständlich einen ausführlichen Reisebericht in unserer wunderbaren Einrichtung, die ich sicherlich von Herzen vermissen werde. Aber weniger die Einrichtung als Gebäude, als viel mehr die Menschen die da gehen ein und aus.
Ein paar wache Kirchberger haben es schon mitbekommen: Es wird einen Skatepark in Kirchberg geben! Ein paar engagierte Jungs um Bastian Klink haben sich ins Zeug gelegt und Listen für einen Kirchberger Skatepark ausgelegt. Mit über 600 gesammelten Autogrammen gab es eine Präsentation des Anliegens im Hauptausschuss der Stadt Kirchberg. Mit grundsätzlicher Zustimmung und absolutem Wohlwollen der Stadtoberen soll dieses Projekt nun konkret umgesetzt werden. Um praktische Inspiration zu sammeln, gab es am heutigen Tag einen Besuch des Skateparks in Bingen, der anlässlich der Landesgartenschau von der Firma Bowl kreiert wurde. Begleitet wurde unser Spähtrupp von Harald Wüllenweber, dem Beigeordneten der Stadt Kirchberg.
Olli gestanden!
Äh, ist der Typ Pilot oder was?
Links ist ein "Pool" von dort aus ist dieser Biker an die "Wall" gesprungen...?!
Hans Meyer, ein aus Finnland stammender Unternehmer, der in Reckerhausen lebt, möchte den Jugendlichen in Kirchberg und Umgebung die skandinavische Sportart Sähly [dt. Sachlie] gerne näher bringen. Vor einigen Monaten lernte er als Praktikant unsere Kirchberger Jugendhilfeeinrichtung kennen und möchte auf diese Weise gerne fachliche Unterstützung anbieten.
Sähly ist ähnlich wie das klassische Eishockey, wobei es weniger körperbetont gespielt wird. Somit entwickelt sich ein dynamisches Spiel, das Technik und Taktik in den Vordergrund stellt, bei dem aber im Kampf um den Ball ein Drücken mit der Schulter durchaus erlaubt ist. Emra, einer der teilnehmenden Jugendlichen sagte rückblickend über die erste Trainingsstunde dass „es wirklich viel Spaß gemacht hat, dass ich schwitzen musste“.
Für alle interessierten Jungs und Mädels gibt es jetzt erstmalig im Rhein-Hunsrück-Kreis die Möglichkeit, diesen Sport kennenzulernen. Jeden Freitag, um 19:00 Uhr ist Treffpunkt direkt an der Realschulsporthalle vom Ausoniusschulzentrum Kirchberg.
Heute Abend kam in Kooperation mit unserer Kollegin Maria Bartuli (Angestellte vom Kirchenkreis Simmern-Trarbach) der Arbeitsvermittler Jürgen Faller von der Agentur für Arbeit der Geschäftsstelle Simmern vorbei und nahm sich Zeit um mit Jugendlichen persönliche Gespräche über deren Entwicklung zu sprechen.
Heute ging wieder ordentlich rund in Sachen Schauspieler-Casting für den zweiten Teil von "REPAYMENT". Gesucht wurden engagierte Jugendliche ab 16 Jahren, die gerne mal in einem Spielfilm mitwirken möchten.
Die Film-Initiatoren (JARV-Productions): Jakob Hermony, Andreas Seel, Ruslan Schafner Trefilov und Viktor L. haben bereits bei dem ersten Teil ihr professionelles Können unter Beweis gestellt.
Diesmal nahmen ihre Sache auch als Casting-Directors sehr ernst und schrieben fleißig mit, während die Laienschauspieler verschiedene Szenen aus dem bisher unveröffentlichten Drehbuch darstellen.
Auf eine nette Anfrage um ein paar Spiele für unseren Fundus kam gestern ein Päckchen mit dem Spiel "Was´n das?" an.
Vielen Dank an die Ravensburger AG für diese Aufmerksamkeit. Wir haben das Spiel sofort getestet und am gestrigen Abend in der Zug-Teamsitzung mit dem Jugendparlament entschieden, dass wir ab sofort Spieleabende mit ins Programm aufnehmen.
Also, alle die diesen Text hier lesen und uns gerne mal was Gutes tun wollen und ihren Geldbeutel nicht überstrapazieren möchten, können uns gerne angesagte Spiele schenken. Gerne auch gebraucht in spielbereitem Zustand!
Vom 02. bis 12. Dezember 2008 wurde das neue Jugendparlament von den jugendlichen Besuchern des Jugendzentrums in freier und geheimer Wahl für ein Jahr gewählt: Eugen Böttcher (24,4 %), Tamara Kran (23,7 %), Inessa Herdt (21,8 %), Evelin Müller (18,6 %), Sebastian Pecat (11,5 %). Insgesamt wurden gültige 56 Stimmzettel abgegeben, das ergibt ein Potential von 202 Kreuzchen.
Im Rahmen der heutigen Weihnachtsfete wurde das neue Jugendparlament mit Wirkung zum 01. Januar 2009 von Stadträtin Katharina Monteith in Vertretung für Stadtbürgermeister Werner Elsen in Amt und Würden gesetzt. Für das vergangene Jahr standen Paten aus dem Kirchberger Stadtrat zur Verfügung, die die jungen Parlamentarier auf dem politischen Weg begleiten sollten. Neben Stadtbürgermeister Werner Elsen engagierten sich Katharina Monteith, Beate Hilgert und Daniela Klink. An dieser Stelle sei auch diesen Personen ein herzliches „Dankeschön“ ausgesprochen! Dieser Gedanke soll auch in Zukunft weiter verfolgt werden.
Erstmalig wurde im Rahmen der Weihnachtsfete eine Vollversammlung einberufen, zu der alle jugendlichen Besucherinnen und Besucher vom Altersspektrum 12-26 Jahre herzlich eingeladen waren. Eine wissenschaftlich unterstützte Umfrage innerhalb der Einrichtung, die das Ziel hatte, die pädagogische Arbeit weiter zu entwickeln, wurde mit Video-Interviews in der Stadt Kirchberg untermauert. Die allgemeine „Kundenzufriedenheit“ ist mit dem Prädikat „sehr hoch“ gut formuliert. Die anschließende Diskussionsrunde im offenen Plenum machte noch mal die verschiedenen Anliegen der regelmäßigen Besucher deutlich, die sowohl das Zug-Team als auch das frisch gewählte Jugendparlament mit auf ihre Agenda für das Jahr 2009 nehmen wird An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Kreisjugendförderung und an Dr. Stefan Huber aus der Schweiz für seine professionelle Hilfe bei der Entwicklung des Fragebogens.
Natürlich war auch der Weihnachtsmann (Sven K.) am Start, der für Jede/n ein kleines Geschenk als auch einen persönlichen Brief vom Christkind überreichen konnte.
Alles in allem ein sehr schöner Abschluss des Jahres.
Letzten Samstag war es dann soweit. Der erste Filmpremiere eines selbstgedrehten Films wurde in unserer Einrichtung präsentiert. Filmpremieren sind im Hunsrück selten anzutreffen, vor allem wenn es sich um selbsgedrehte Produktionen handelt. Ein paar befreundete Jugendliche vom Kirchberger Jugendzentrum "Am Zug" kamen zum Zug und zeigten es den Profis! Sie schrieben das Drehbuch, produzierten, übernahmen Ausstattung und Regie - und spielten auch noch selbst. Über 100 jugendliche Zuschauer kamen zur Premiere und waren begeistert. Zum Nikolaustag machten sich diese Jugendlichen selbst das beste Geschenk: Einen über 60 Minuten langer Actionfilm mit us-amerikanischen Ansätzen, gedreht in der heimischen Region.
Die Handlung ist - wie bei Actionfilmen üblich - schnell erzählt: „Sons of M“ ist die gefährlichste Einheit der Mafiafamilie O'Neill. John und sein Bruder Michael gehören ebenfalls zu dieser Einheit, aber deren Absichten haben nichts mit dem zu tun, was sich Mafiaboss Ryan O'Neill vorstellt. Ein Bruder wird zum Verräter, der andere sein Mörder, um ein Ziel zu erreichen: Vergeltung.
In der filmischen Umsetzung stachen absolut die Kampfszenen hervor, deren Choreografie von den Jugendlichen selbst entwickelt wurde. Die Körperbeherrschung der Akteure zeigte, dass Breakdance eine gute Voraussetzung für solche Szenen ist.
Der als Gast eingeladene Filmkritiker Dirk Jasper äußerte sich hierzu begeistert: "Ein Van Damme könnte sich von dieser Körperbeherrschung so manche Scheibe abschneiden!" und erntete die unbedingte Zustimmung der Besucher, wie am Applaus deutlich zu hören war. Aber auch sonst hatte er einen guten Ratschlagt griffbereit: "Macht weiter, hört nicht auf, ihr könnt es!"
Die Initiatoren des Films waren
Jakob Hermony,
Viktor L.
Andreas Seel und
Ruslan Schafner Trefilov.
Gemeinsam haben sie mit Unterstützung des Jugendzentrums "Am Zug" mit JARV Productions eine Filmproduktion gegründet. Und bei entsprechendem Interesse könnten sie sich weitere Filmproduktionen vorstellen - was vom Publikum auch lautstark gefordert wurde. Regisseur Andreas Seel wies allerdings darauf hin, dass seine Hauptdarsteller alle erschossen worden wären, doch Filmkritiker Dirk Jasper kannte die Lösung: "Die haben doch bestimmt noch irgendwo ein paar Zwillingsbrüder!" In den Hauptrollen engagierten sich Jakob Hermony, Michael Shovestull, Konrad Massold. Hier die Liste der Film-Crew: Jakob Hermony (John Madox), Michael Shovestull (Michael Madox), Konrad Massold (Ryan O'Neill), Eugenia Walter (Jennifer), Viktor Renk (Walter Logan), Ruslan Schafner Trefilov (Eduard Wilson), Viktor L. (Shadow), Andreas Seel (Silence), Alexander Hiznakov (Luke), Alexander Bem (Samuel), Svetlana Seel (Marie), Alexandra Verhola (Tatjana), Vitali Tews (Brandon Madox), Alexander Bem (Mafia-Boss O'Neill), Elena Lewonjuk (O'Neills Freundin), Dimitri Bem (Adam), Kassian Vormittag (Dr. Panic), Niklas Petzold (Fahrradfahrer), Johannes Bopp (Gangster), Matthias Kel (Gangster), Manuel Pfeiffer (Gangster), Andrej Keksel (Gangster), Johannes Grinke (Gangster), Ramadan Basali (Gangster).
Besonderer Kooperationspartner in dieser Filmproduktion war der Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e. V. aus Mainz und die Agentur IMAGEplus aus Kirchberg.
v.l.n.r.: Viktor L., Ruslan Schafner Trefilov, Jakob Hermony, Andreas Seel, Filmkritiker Dirk Jasper
Von Landrat Bertram Fleck hat unser Jugendparlament ein Schreiben bekommen, dass zu dem Ehrenamtsempfang 2008 in die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück einludt.
Das Jugendparlament wurde von dem vom Kreis ausgeschriebenen Ehrenamtspreis "Engagement in Erhaltung unserer Umwelt" von einem Kirchberger Bürger vorgeschlagen. Leider vergab der Ehrenamtsausschuss seine Stimmen an ein anderes Projekt.
Somit nahmen wir Einladung zum heutigen Tag gerne an und ließen uns mit der wunderbaren Crew vor Ort blicken.
Eugen Böttcher konnte stellvertretend für das amtierende Jugendparlament mit dem Landrat das "Handshake-und-schön-in-die-Kamera-lächeln" üben.